09.12.2021

Sehr gute Noten für GICON®-InTraBiD-Abschiedsvorstellung

Danke für sieben ereignisreiche Jahre

Mit durchweg guten und sehr guten Noten haben sieben indische Nachwuchsmanager die Abschiedsvorstellung von GICON®-InTraBiD offiziell bewertet. Nach sieben Jahren mit mehr als 20 Gruppen aus 13 Ländern Osteuropas, Asiens, Zentralasiens, Nordafrikas und Lateinamerikas schließt das kleine Unternehmen für internationale Weiterbildung und Geschäftsentwicklung der GICON®-Gruppe zum Jahresende seine Pforten. Am kommenden Projektzeitraum des Managerfortbildungsprogramms „Fit for Partnership with Germany“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ab 2022 wird sich GICON®-InTraBiD nicht beteiligen. Geschäftsführerin Dr. Annett Schröter nutzte die Gelegenheit, sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr herzlich für ihren Einsatz und die Zusammenstellung von fundierten und individuell auf die jeweiligen Branchen abgestimmten Lehrinhalten zu bedanken. Einen weiteren Dank richtete sie an alle Firmen und Experten, die für die Coachings gewonnen werden konnten und durch ihr Mitwirken das Programm enorm bereichert haben. „Seit der Gründung der GICON®-InTraBiD im Februar 2014 haben sich die Firmen der GICON®-Gruppe rasant weiterentwickelt und dabei auch ihre internationalen Aktivitäten insgesamt ausgebaut. Dabei haben wir stets auf unsere Erfahrungen mit der GICON®-InTraBiD zurückgegriffen. Doch nun ist es an der Zeit, die internationalen Geschäfte breiter aufzustellen und über die Muttergesellschaft, die GICON®-Großmann Ingenieur Consult GmbH, fortzuführen“, so die Geschäftsführerin.

Nach einer aserbaidschanischen und einer georgischen Gruppe absolvierten Ende 2021 sieben indische Führungskräfte das Managerfortbildungsprogramm im inzwischen etablierten virtuellen Format. „Für uns war es eine perfekte Gelegenheit, um viel über die Denkweise deutscher Firmeninhaber zu erfahren, über ihre Einstellung zu Geschäften mit Indien, ihre Sichtweise auf Finanzthemen sowie ihr Verhandlungsgeschick“, meinte Kamrujjani Sk Md, Gründer von BIGHT Technologies (Hersteller von Lötgeräten), zum Abschuss des über fast neun Wochen langen Programms.

Professionelles Coaching und interkulturelle Unterschiede

Intensiv setzten sich die Teilnehmenden mit dem Thema „Professionell präsentieren“ auseinander. Im Training mit Dr. Barbara Geldermann absolvierten sie den „Elevator Test“, bei dem in 30 bis 45 Sekunden die Botschaft an die Zielperson gebracht werden muss. Sie diskutierten zudem über die besten Möglichkeiten zum Präsentieren der eigenen Ziele für eine Kooperation mit deutschen Geschäftspartnern und viele andere praktische Aspekte einer erfolgreichen Geschäftsanbahnung.

Ebenso aktiv und konstruktiv arbeiteten die Teilnehmenden mit Dr. Christina Siemon-Schneider an der interkulturellen Kommunikation, erörterten mit Dr. Raphael Scjoen Verhandlungsstategien und trainierten interaktiv mit Stephan Haensch die Erstellung von Businessplänen anhand des CANVAS-Modells zur Visualisierung und Strukturierung von Geschäftsmodellen.

Vor allem deutsche Sichtweisen auf internationale Geschäfte stießen auf großes Interesse bei den Online-Meetings mit deutschen Firmen. So schilderte Vertriebschef Christian Schmidt die Herausforderungen beim Aufbau einer indischen Niederlassung des Freiberger Prototyping-Unternehmens ACTech, das sich auf die Fertigung von Gussteilprototypen und Kleinserien spezialisiert hat. Die Kooperation der Leipziger Anwaltskanzlei KNPP mit dem indischen Partner MC lieferte Einblicke in die rechtlichen Voraussetzungen und praktischen Anforderungen für den Eintritt in den deutschen Markt. Eine intensive Diskussion führten die Teilnehmenden nach einem virtuellen Rundgang in der IMM electronics GmbH Mittweida mit Firmengründer und CEO Prof. Detlev Müller zum Management von kleineren und mittleren Unternehmen, zur Produktentwicklung und zum Personalmanagement.

"Das Trainingsprogramm leistet hervorragende Arbeit, indem es alle Aspekte berührt, die für eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen in Indien und Deutschland erforderlich sind“, zieht Mihir Kulkarni, Direktor der Jimatra Electro Engineering Ltd. ein positives Fazit der Trainings. Es berücksichtige die Grundlagen, die für ein Geschäftsprojekt notwendig sind, wozu die Gestaltung von Verträgen, die Gründung von Unternehmen, die Finanzierung von Projekten, ihr Management und effiziente Kommunikationsfähigkeiten gehörten. Seinem Kommentar „We all have shifted our mindset!“ konnten am Ende nicht nur alle Nachwuchsmanager zustimmen, sondern auch die Kolleginnen und Kollegen von GICON®-InTraBiD, die ebenso von jedem der insgesamt knapp 500 Teilnehmer in den vergangenen sieben Jahren etwas lernen konnten.