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26.09.2016

Deutsche Technik für Turkmenistan

Teilnehmer am Managerfortbildungsprogramm vertreten künftig deutsche Firmen in Zentralasien

Die 21 turkmenischen Manager und Führungskräfte, die im September 2016 am Programm „Fit for Partnership with Germany“ teilgenommen haben, konnten während ihres vierwöchigen Aufenthaltes bei der GICON®-InTraBiD erfolgreiche Verhandlungen mit mehreren deutschen Partnern führen.

Nury Hydyrov wird beispielsweise die Dresdner Photovoltaikfirma Solarwatt in Turkmenistan vertreten und Farruh Tagiev will in seiner Heimat künftig als Exklusiv-Partner Geldautomaten von Wincor Nixdorf vertreiben. Großes Interesse bestand zudem an effizienterer Landwirtschaftstechnik (Traktoren, Bodenbearbeitungs- und Erntemaschinen) für das zentralasiatische Land, das zu mehr als 90 Prozent aus kargen Wüstengebieten besteht. Ebenso auf den Einkaufszetteln der Teilnehmer standen Anlagen für die Herstellung von Big Bags, Babywindeln und Autowaschanlagen.

„Ich habe viele Ideen für neue Geschäftsfelder bekommen“, versicherte Ruslan Sadykov, der mit drei deutschen Unternehmen über Sicherheits- und Frühwarnsysteme für die Gasindustrie verhandelte. Zudem möchte er Trainingsinhalte wie das Thema Teamwork aus dem Personalmanagement-Training und neue Herangehensweisen bei der Entwicklung und Steuerung von Projekten als wichtige Erkenntnisse in seine tägliche Arbeit einfließen lassen. Mit Aylar Japarova will die einzige Frau aus der Gruppe den Eigner des Mercedes-Benz-Servicezentrums in der Hauptstadt Ashgabad davon überzeugen, seine Mechaniker aller zwei Jahre nach Frankfurt zur Weiterbildung auf die Automechanika-Messe zu schicken.

Neben Seminaren haben die turkmenischen Fachleute bei sächsischen Unternehmen wie Theegarten Pactec (Spezialist für Verpackungsmaschinen), der VEM Sachsenwerk GmbH sowie der Chemieanlagen Chemnitz GmbH (CAC) neue Kenntnisse erworben und die weltgrößte Multimediamesse IFA in Berlin besucht.

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Im Rahmen des BMWi-Programms „Fit for Partnership with Germany“ haben seit 2014 rund 150 Manager und Führungskräfte aus Belarus, Indien, Kirgistan, Mexiko, Turkmenistan, der Mongolei, der Russischen Föderation und der Ukraine an der Fortbildung  bei der GICON®-InTraBiD GmbH teilgenommen. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist die Generalmanagerin und koordiniert im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie das Programm, das deutschlandweit durch 13 Fortbildungszentren - darunter auch von der GICON®-InTraBiD GmbH - umgesetzt wird.

Abschlussfoto vor dem Sitz der GICON-Firmengruppe in Dresden