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03.12.2018

Fünf Jahre GICON-InTraBiD GmbH - erfolgreiche Weiterbildungen für 350 Manager aus elf Ländern

Neuer Vertrag mit der GIZ sichert Fortführung bis 2020

Internationalität und fachübergreifendes Denken sind nur zwei Markenzeichen von GICON, doch keine der zur Firmengruppe gehörigen Firmen verkörpert beides so gut wie die GICON®-InTraBiD GmbH. Seit inzwischen fünf Jahren fungiert das kleine Unternehmen als Partner für die Aus- und Weiterbildung von ausländischen Managern und Führungskräften, und ein Ende ist nicht in Sicht. Dank einer erfolgreichen Bewerbung werden auch im Projektzeitraum 2019 bis 2020 internationale Manager durch GICON fit für Geschäfte mit deutschen Unternehmen gemacht. Die GICON®-InTraBiD GmbH ist eines von bundesweit 13 Fortbildungszentren, die das Programm "Fit for Partnership with Germany" mit Leben füllen und Businesstrainings anbieten. Koordiniert wird das Programm von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Es geht auf eine Initiative des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl und des russischen Präsidenten Boris Jelzin aus dem Jahr 1998 zurück und wurde seitdem Schritt für Schritt auf 23 Länder weltweit ausgedehnt.

Die Stärken der GICON®-InTraBiD GmbH als Fortbildungszentrum

Bis Ende 2018 hat das InTraBiD-Team mehr als 350 Manager aus elf verschiedenen Ländern für Wirtschaftskooperationen mit deutschen Unternehmen geschult und erfolgreich durch das Programm begleitet. „Interkulturelle Kompetenzen, Mehrsprachigkeit und lösungsorientiertes Arbeiten sind nur einige unserer Erfolgsfaktoren“, wie Geschäftsführerin Dr. Annett Schröter erklärt. „Ich weiß, dass ich mich auf unser Team verlassen kann und die ausländischen Führungskräfte die bestmögliche Unterstützung erhalten. Dazu haben wir uns ein deutschlandweites und branchenübergreifendes Netzwerk aufgebaut, so dass wir individuell auf die Wünsche der Teilnehmer eingehen und nachhaltige Kontakte vermitteln können.“

Aufträge im Wert von mehreren Millionen Euro dank intensiver Vorbereitung

Ziel des InTraBiD-Teams ist es, möglichst langfristige und stabile Geschäftsbeziehungen zu etablieren. Um die Manager auf ihren Aufenthalt in Deutschland vorzubereiten, werden rund ein Vierteljahr vorher Workshops in den jeweiligen Heimatländern organisiert. Dort lernen die Teilnehmer die Besonderheiten der deutschen Wirtschaft kennen und erfahren, wie sie mit deutschen Partnern in Kontakt treten und Geschäfte machen können. Im Normalfall recherchieren sie in Datenbanken nach den passenden Lieferanten, aber auch die Deutschen Außenhandelskammern steuern Hilfe bei. Grundsätzlich ist das Programm auf Geschäftsabschlüsse in beide Richtungen ausgelegt, d.h. Importe von Waren und Dienstleistungen aus Deutschland oder Exporte nach Deutschland zum jeweiligen Handelspartner. Nachdem die Wunschpartner in Deutschland feststehen, kümmert sich die InTraBiD um die Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung. Im Laufe der Zeit ist hierbei ein festes Netzwerk an Firmen entstanden, wobei thematisch bedingt stets neue Branchen erschlossen werden. Von den individuellen Firmenkontakten findet rund die Hälfte in Sachsen statt. Um gemeinsame Interessen auszuloten und Geschäftsfelder zu erschließen, hat sich darüber hinaus das Gesprächsformat der B2B-Kooperationsbörsen mit deutschen Wirtschaftsvertretern bewährt, die u.a. in Zusammenarbeit mit der IHK zu Leipzig stattfinden.

Im Laufe der Zeit haben sich viele Erfolgsgeschichten angesammelt, wie Dr. Annett Schröter zu berichten weiß: „Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der erfolgreiche Vertragsabschluss einer mongolischen Firma mit einem sächsischen Partner zur Lieferung von natürliche Ingredienzien, die in Zukunft mongolischen Milch- und Joghurtprodukten den geschmacklichen Kick geben sollen. Aber auch eine Gruppe sibirischer Bergbauingenieure hat dank Technologie ‚Made in Germany‘ Lösungen für die russische Bergbaubranche gefunden und zwei vietnamesische Teilnehmer, die künftig mit sächsischen Firmen kooperieren und als Distributor von Spezialschmierstoffen und Klebstoffen in ihrem Heimatland tätig werden. Hinzu kommen unzählige weitere Beispiele aus verschiedensten Bereichen wie Telekommunikation, Recycling oder Energieeffizienz.“

Neue Projektphase für 2019/2020

Die GIZ sucht die Fortbildungszentren in der Regel für einen Zeitraum von zwei Jahren deutschlandweit per Ausschreibung. Ab 2019 wird die Zahl der Fortbildungszentren aufgrund der großen Nachfrage auf 18 erhöht und auch die GICON-InTraBiD hat im Bewerbungsverfahren überzeugt und erwartet nach gegenwärtigem Stand 2019 Gruppen aus Vietnam, Russland und Mexiko.

Eine Gruppe Manager aus Belarus zu Gast in Dresden vor dem GICON-Stammsitz